Was brauchen wir für unser Glück? Antworten vom Umundu-Festivalmarkt

Umundu14 1Das Umundu-Festival jährte sich im Oktober zum sechsten Mal. Unter dem Motto „Das gute Leben. Was brauchen wir für unser Glück?“ hatten Experten gemeinsam mit Besuchern die Gelegenheit sich vom 17. bis 25.10. in verschiedenen Veranstaltungen über diese Frage zu informieren, auszutauschen und zu diskutieren, wie sich unser aller Leben nun zukunftsfähig gestalten lässt. Der nachhaltige Konsum stand hierbei besonders im Fokus.

Eine Woche toller Workshops und inspirierender Vorträge fand ihren Höhepunkt im Festival-Markt in der Johannstadthalle. Lokale, regionale wie auch überregionale Aussteller und Akteure kamen hier nochmal mit interessierten Besuchern ins Gespräch und präsentierten ihre Visionen eines guten Lebens. Auch uns wurde die Möglichkeit gegeben, unseren Teil zum Thema bewussten Konsums mit einem Info-Stand beizutragen. Zu unserer Freude war alles vorhanden – eine entspannte Atmosphäre mit Livemusik, leckeres Essen und interessante Gespräche. Abgerundet wurde das Ganze durch ein Rahmenprogramm aus Filmen, Workshops und Diskussionsbeiträgen. Ob jung oder alt – es war für jeden etwas dabei.

IMG_3105bNeugierige Blicke zogen vor allem die selbstgebastelten tierischen Halloween-Masken und das leckere vegane Essen auf sich. Wer in unserem Quiz seinen Wissensschatz mit uns teilte, bekam diesmal zur Belohnung Schnittchen mit veganen Aufstrichen, selbstgebackenen Apfelkuchen und Kostproben von dem ersten veganen Stollen der Bäckerei Sachse dieses Jahr. Sowohl die Verwunderung als auch die Begeisterung waren groß, dass es die vegane Variante einer weiteren Weihnachtsleckerei unter den Tannenbaum geschafft hat.

Neben diesen positiven Dingen kamen wir aber auch mit einem großen Anliegen auf den Markt: Eine unserer Antworten auf „Was brauchen wir zu unserem Glück?“ lautete „Keine Kleidung, für die andere Tiere ihr Leben ließen oder die zumindest den Anschein macht“. In diesem Zusammenhang war es uns wichtig, auf den unzureichend bzw. gar nicht gekennzeichneten Pelzanteil in Kleidung aufmerksam machen und aufzuzeigen, wie jeder mit dem eigenen Konsumverhalten etwas gegen die Missstände bewirken kann. Viele unserer Standbesucher ahnten schon zumindest, was da auf den Kleiderbügeln in den Kaufhäusern hängen mag, waren aber dennoch sehr überrascht, mit welcher Unverfrorenheit man als Kunde mitunter getäuscht wird: Auch hinter Kunstpelz bzw. Pelzimitaten, die z. B. mit „100 % Polyester“ deklariert sind, können sich Katzen- oder Hundefell, vorrangig aus China, verstecken. In einigen Gesichtern konnte wir schon die eine oder andere gedanklich gezogene Konsequenz sehen.

Auch Dank der liebevollen Organisation der Festival-Veranstalter hatten wir rundum eine sehr schöne Zeit und sind jetzt schon auf das siebte Umundu-Festival 2015 gespannt!

Weiterführende Informationen:

http://www.umundu.de/dresden/festival/2014/programm/aussteller

http://www.kunstpelz-ist-echt.de/

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